Mungobohnen: Mehr als nur Sprossen – die vielseitige Zutat der asiatischen Küche

Mungobohnen: Mehr als nur Sprossen – die vielseitige Zutat der asiatischen Küche

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Knackige Sprossen in Wok-Gerichten, frische Toppings in vietnamesischer Pho oder feine Glasnudeln – all das hat oft eine gemeinsame Grundlage: Mungobohnen. Die kleinen grünen Hülsenfrüchte sind in der asiatischen Küche weit verbreitet, bleiben aber vielen noch unbekannt. Dabei sind sie vielseitiger, als man auf den ersten Blick vermuten würde.

Was sind Mungobohnen?

Mungobohnen sind kleine grüne Hülsenfrüchte, die vor allem in der asiatischen Küche weit verbreitet sind. Sie haben einen milden, leicht nussigen Geschmack und lassen sich sowohl in herzhaften als auch in süßen Gerichten verwenden. Besonders bekannt sind sie in Form von Sprossen oder als Grundlage für Glasnudeln, die aus ihrer stärkehaltigen Struktur hergestellt werden.

Mungobohnensprossen und Sojasprossen – oft verwechselt

Oft kommt es zu Verwechslungen, wenn es um Sprossen geht. Die knackigen Sprossen, die in Deutschland häufig als „Sojasprossen“ bezeichnet werden, sind in den meisten Fällen tatsächlich Mungobohnensprossen – also gekeimte Mungobohnen.

Echte Sojasprossen werden hingegen aus Sojabohnen gezogen. Sie sind deutlich dicker, fester in der Struktur und geschmacklich intensiver und werden vor allem in der koreanischen Küche verwendet – zum Beispiel in Suppen, Eintöpfen oder als gewürzte Beilage.

Vielseitige Verwendung und traditionelle Bedeutung

Dank ihres hohen Stärkegehalts lassen sich Mungobohnen vielseitig weiterverarbeiten. In der asiatischen Küche werden sie unter anderem zu Glasnudeln, feinem Mehl oder Pasten verarbeitet. Daraus entstehen traditionelle Gerichte wie herzhafte Pfannkuchen (z. B. koreanischer Mungbohnen-Pfannkuchen „Bindaetteok“), Suppen oder Desserts. In Ostasien werden Mungobohnen auch zu süßen Füllungen oder erfrischenden Speisen verarbeitet (z. B. als „Lu Dou Sha“, ein gekühltes Mungbohnen-Dessert aus Taiwan mit leicht cremiger, fast sorbetartiger Konsistenz).

In vielen asiatischen Kulturen werden Mungobohnen seit Jahrhunderten geschätzt. Traditionell gelten sie als kühlend und werden besonders in warmen Jahreszeiten verwendet. Neben der kulinarischen Nutzung findet man sie auch in anderen Bereichen: Aus gemahlenen Mungobohnen werden besonders in Korea Reinigungs- oder Pflegemittel hergestellt, da ihnen eine sanfte, reinigende Wirkung nachgesagt wird.

Wie man Mungobohnen in der Küche verwendet

In der modernen Küche lassen sich Mungobohnen besonders unkompliziert einsetzen. Am häufigsten werden sie in Form von Sprossen verwendet, die Wok-Gerichten, Suppen oder Salaten Frische und Biss verleihen. Besonders bekannt sind sie auch aus vietnamesischen Gerichten wie Phở, wo sie oft frisch als Topping serviert werden und für eine knackige Textur sorgen.

Gesund und nahrhaft: Die Vorteile von Mungobohnen

Mungobohnen sind nicht nur vielseitig, sondern auch besonders gesund. Sie enthalten pflanzliches Eiweiß, Ballaststoffe sowie wichtige Vitamine und Mineralstoffe. In Kombination mit Getreide kann ihr Aminosäureprofil sinnvoll ergänzt werden, was sie zu einer guten Basis für eine ausgewogene Ernährung macht. Gleichzeitig sind sie leicht verdaulich und sorgen für ein angenehmes Sättigungsgefühl.

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